Wer sich mit generativen KI-Werkzeugen der Textproduktion beschäftigt, merkt schnell: Diese Werkzeuge sind erstaunlich anpassungsfähig – auch wenn es um das Thema Gendern geht. Während in vielen Redaktionen, Verwaltungen oder Bildungseinrichtungen das Gendern zur unausgesprochenen Pflicht geworden ist, bleiben KI-basierte Textgeneratoren angenehm neutral. Sie fragen nicht nach politischer Gesinnung, sie belehren nicht, sie folgen einfach der Anweisung.
Und genau darin liegt eine bemerkenswerte Qualität, die man in der öffentlichen Kommunikation zunehmend vermisst: pragmatischer Umgang mit Sprache statt ideologischer Überfrachtung. Besonders deutlich wird das, wenn man auf das Gendern bewusst verzichtet. Denn wer klar im Prompt formuliert, dass gegenderte Sprache vermieden werden soll, bekommt deutlich bessere, flüssigere und verständlichere Antworten. (mehr …)